Tauchen in Nordhausen

Tauchen in Nordhausen

Im Juli 2012 und Juli 2013 machten wir ein paar Tage Urlaub in Nordhausen. Wir hatten schon sehr viel Gutes über die Seen und ihre enormen Sichtweiten gehört. Und wir sollten nicht enttäuscht werden.

Nordhausen liegt in Thüringen am Südrand des Harzes. Es gibt mehrere Tauchbasen in der Gegend, wir entschieden uns für die Tauchbasis Oasis, die während der Woche von ein paar sehr netten älteren Herren betreut wird. Zum Tauchen bietet Nordhausen mehrere Seen, die aus ehemaligen Tagebaurestlöchern der Kiesgewinnung heraus entstanden sind. Der Forellensee hat seinem Namen aufgrund einer Forellenzuchtanlage, die es hier früher gegeben hat. Forellen werden im Moment nicht geangelt, es soll aber einen guten Aalbestand geben. Der Tauchersee wird größtenteils zum Eistauchen genutzt, da er nicht sehr tief ist und im Winter so eher zufriert.

Wir haben den Sundhäuser See und den Möwensee näher erkundet. Eine Wassertemperatur von 16 °C kostet schon ein bisschen Überwindung zumal die Außentemperatur auch nicht sehr sommerlich war und ein frischer Wind wehte. Jedoch sind die Sichtweiten unterwasser mit 10 bis 15 Meter wirklich grandios und es kam schon ein bisschen Ozeanfeeling auf. Während man im Sundhäuser See denkt, man befindet sich im Märchenwald durch die algenbehangenen Bäume, reiht sich im Möwensee ein Krebs nach dem anderen und lässt sich bereitwillig fotografieren. Die Fotos findet ihr auf den Unterseiten Sundhäuser See und Möwensee.

Wir können die Seen in Nordhausen jedem Taucher wirklich nur weiterempfehlen. Und wir empfehlen auch, wenn es möglich ist, unter der Woche zu tauchen, da am Wochenende hier eine Menge Taucher los sind.